Mit ihrem warmen Licht passen die Farben auf dem unten stehenden Foto auch gut in die jetzige Jahreszeit. Lichterketten und Glühweinstände sieht man hier aber nicht. Dies Foto habe ich am 8. September während der Abendmusik des Landesposaunenfestes vor dem Osnabrücker Rathaus aufgenommen. Über 1000 Bläser*innen kamen in der Friedensstadt Osnabrück zusammen. Sie haben unter dem Motto „Lauter Frieden!“ aus Anlass des 375. Gedenkjahrs des Westfälischen Friedens musiziert. Frieden haben wir schon 2022 beim Überfall Putin-Russlands auf die Ukraine vermisst, und die Terrorattacken der Hamas in Israel vom 7. Oktober haben viele verunsichert – hier in der Mitte Europas empfinden wir Frieden seit einem Dreivierteljahrhundert als Normalzustand. Dem ist aber nicht so. Frieden ist kein Naturzustand. Es müssen immer viele daran mitwirken, damit Tod und Zerstörung, Grabesruhe und Novemberstille nicht alltäglich werden. Das ist ja die Lehre von 1648 gewesen, dass Friede erst eintritt und sich dann auch langfristig sichern lässt, wenn sich alle Akteure zusammensetzen und ein Gesamtkonzept entwerfen, an das sich alle binden (allen Differenzen zum Trotz). Friede, so die Lehre von Münster und Osnabrück, bedeutet Arbeit. Aber er ist möglich. Auch heute.
Weihnachten heißt es: „Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens“ (Lukas 2,14). Gesagt wurden diese Worte in einer Zeit, in der die Kaiser den Frieden im Römischen Reich immer mit militärischer Gewalt durchgesetzt haben. Das Neue Testament bezeugt dagegen, dass wahrer Friede nicht durch Waffen kommt, sondern in der Bezogenheit auf den, der da im Stall von Bethlehem geboren wird. Jesus Christus - „Er ist unser Friede“ (Epheser 2,14). Eine Liebe, die Gott Gott sein lässt, die die Menschen nicht als Objekte, sondern als Menschen ansieht, kann die Welt verändern. Weihnachten ist wichtig. In diesem Jahr vielleicht noch wichtiger als sonst.
Pastorin Katrin Seelenbinder wird unser Verbundene Pfarramt Bippen-Berge-Menslage verlassen und eine neue Stelle im Kirchenkreis Walsrode antreten. Am Sonntag, dem 12. November, wird sie in einem Zentralen Gottesdienst in der Menslager Marienkirche verabschiedet. Der Gottesdienst beginnt um 15 Uhr, anschließend findet im Gemeindehaus ein Empfang statt, wo jede/r die Möglichkeit hat, sich persönlich von ihr zu verabschieden. Wir danken ihr für ihr Engagement bei uns und wünschen ihr alles Gute und Gottes Segen in ihrer neuen Aufgabe!
Am 6. September waren wir in Leer. Eigentlich einmal im Jahr fahren die Mitglieder unseres Besuchsdienstes los. Coronabedingt fielen unsere Ausflüge in den letzten Jahren aus. Bei hochsommerlichen Temperaturen entdeckten wir die Altstadt und den Hafen. Eine ostfriesische Teezeremonie rundete den Tag ab. Schön war's!
Nanu! Auf einmal sind es zwei, wo vorher nur einer war? Sie können bei uns ab sofort entscheiden, wofür Sie nach einem Gottesdienst Ihre Geldspende geben möchten: Zum einen ganz traditionell für Bedürftige in unserer Gemeinde (die sogenannte "Diakoniegabe"), zum anderen können Sie aber auch bewusst die Arbeit in unserer Kirchengemeinde unterstützen. An den Kollektenbehältern befinden sich Schilder für den jeweiligen Zweck. PS. Es gilt aber immer: "Einen fröhlichen Geber hat Gott lieb!" (2. Korintherbrief 9,7).
Wir suchen noch Männer und Frauen, die Lust hätten, unseren Gemeindebrief mitzugestalten. Wer layouten kann, ist herzlich willkommen. Bitte sprechen Sie uns an.
Ebenso suchen wir Organisten. Wenn Sie Orgel spielen können, melden Sie sich gerne bei uns. Sollten Sie Klavier spielen können, ist der nächste Schritt nicht schwer: die Kenntnisse für das Pedal lassen sich leicht erwerben. Orgelunterricht kann in Quakenbrück und in Bramsche erteilt werden. Die Kosten trägt zum größten Teil die jeweilige Kirchengemeinde. Vielleicht lockt sie die „Königin der Instrumente“, die Orgel, schon länger?